Besonders unverschämt sind sie bei den Einschreibungen. Sie wissen die allgemeine Verwirrtheit der frischgebackenen Erstsemester geschickt auszunutzen, um ihnen irgendwelche Rabatt-Karten und Handyverträge aufzuschwatzen. Ganz nach dem Motto: “Setzt euch schon mal hin und unterschreibt, das gehört mit zu den Einschreibungen. Wollt Ihr etwa nichts geschenkt bekommen?”
Aber auch in der Cafeteria kann es einem gut passieren, dass man von einem aufdringlichen Werber angequatscht wird, der einem Partout ein Zeitungsabo verkaufen möchte. Überall kleben Plakate irgendwelcher kommerzieller Veranstaltungen, alle paar Meter sieht man einen Verkaufsstand für irgendwelche Produkte.
Wie kommts? Nicht selten verdient die Uni mit an den Geschäften der Firmen, etwa über Standgebühren. Und deswegen wird sich von offizieller Seite wohl kaum jemand von sich aus gegen die Kommerzialisierung des Campus einsetzen.
Dabei kann es nicht sein, dass der Studierende während seiner Studien- und Arbeitszeit ständig als Melkkuh missbraucht wird. Dieser Kommerzialisierung muss Einhalt geboten werden!
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