Archiv für die Kategorie ‘Hochschulpolitik’

Wie die bsz in Ausgabe #752 berichtet, hat Nokia nach dem Deal mit dem Land, in dessen Zuge NRW auf 60 Millionen Euro verzichtet, vorgeschlagen, auch eine Professur an der RUB zu finanzieren. Anscheinend hat Nokia sich aber im Vorfeld nicht mit der RUB-Leitung abgesprochen, so dass der Vorschlag sehr überraschend kommt. Außerdem wirft Nokia damit die Frage auf, ob eine solche Nokia-Professur nicht die Privatisierung der Uni vorantriebe. Öffentlichkeitswirksam wäre eine solche Professur in jedem Fall. Und positive Presse kann Nokia nach wie vor gebrauchen.

Alle Jahre wieder leutet die private Uni Witten/Herdecke zur drohenden Pleite. Bis jetzt konnte sie immer wieder kurz vorher abgewendet werden. So schien es eigentlich auch diesmal: Investor Droege stellte sich bereit, der Uni nötiges Geld zukommen zu lassen. Das hat er sich jetzt anscheinend wieder anders überlegt, daher muss die Uni jetzt zurück auf Start: Wer ein paar Euros investieren will, sollte den richtigen Moment besser nicht verpassen.

Und wie es nunmal so geht, zwar gibt es die Idee Rublogia nun schon seit einem Jahr, aber dennoch ist es nicht das einzige Blog von Studierenden für Studierende. den ganzen Artikel lesen »

Die Ergebnisse der Senatswahlen vom 03.06.2008 liegen vor. Weder der RCDS (Ring Christlich-Demokratischer Studenten) noch die LHG (Liberale Hochschulgruppe), die sich für dieses Jahr anscheinend Großes vorgenommen hatte, konnten den Sieg der Liste VV der Fachschaften ernsthaft gefährden. Alle vier studentischen Sitze im Senat gehen damit auch weiterhin an die Liste VV. Die Studierenden erteilten damit den Parteilisten eine entschiedene Absage. Die ausführlichen Ergebnisse sind online einsehbar.

Eigentlich ist der aktuelle AStA komplett gegen Studiengebühren, dennoch wurde nun ein Antrag beim Senat eingereicht, in dem eine Senkung der Gebühren auf 250 € gefordert wird. Ein großer Schritt, denn im Grunde kommt dieser Antrag einer Anerkennung der Studiengebühren gleich. Wer nur eigentlich komplett dagegen ist, der ist eben doch ein bisschen dafür, oder?

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