Archiv für die Kategorie ‘Freizeit’

Bild001Warum veranstalten die Sportler eigentlich so viele Parties? Auf diesen Gedanken könnte man kommen, wenn man sich die unzähligen Werbeplakate an unserer Uni anschaut. Ist da irgendetwas faul? Und ob!

Ständig sind irgendwelche Plakate zu sehen, die für eine “Sportler-[irgendwas]-Party” werben. Nur veranstalten die Sportler kaum eine davon.

Aktuelles Beispiel: Die “Sportlernight”, eine kommerzielle Party, die sich mit dem “Sportler”-Label schmückt, aber allenfalls unsportlich ist. Denn was bedeutet es, wenn jeder meint, seine Party eine Sportlerparty nennen zu müssen? Dem FR Sportwissenschaften wird regelmäßig vorgehalten, ständig Parties zu veranstalten und die Kommerziellen ziehen Aufmerksamkeit von der echten Sportlerparty am 8.1. ab.

Akafö und AStA werben für die Sportlernight — dem AStA zufolge beruht dessen Unterstützung jedoch auf einem Versehen. Darauf scheinen die Veranstalter zu spekulieren…

Am 26. Juni steigt wieder die Trash Music-Party des FR Germanistik im KulturCafe. Bereits die letzte Germanistik-Party drehte sich um Trash Music und war dabei ein voller Erfolg. Wieder wird es für 1,50 € Long Island Ice Tea geben, und zwar von Party-Beginn bis 1 Uhr.

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Liebe Erstsemester und Langzeitstudis , am 6. Mai ist es wieder soweit, der Stammtisch der Philosophie startet in ein neues Semester und wir möchten ganz besonders euch dazu einladen. Denn hier habt ihr eine sehr gute Gelegenheit in netter und gemütlicher Atmosphäre, neben anderen Studienanfängern, auch den ein oder anderen aus späteren Semestern neben den Seminaren kennenzulernen und euch über alle Herzensangelegenheiten und Erfahrungen auszutauschen.

Neben dem gemütlichen Beisammensein möchten wir einen Blick auf die zukünftige Gestaltung des Stammtisch werfen. Denn wir möchten diesen mit euch zusammen gestalten, dafür brauchen wir natürlich eure Ideen, Meinungen und Wünsche. Natürlich könnt ihr euch auch zukünftig jederzeit beteiligen.

Also bringt gute Laune, viele Leute und Gedanken mit, damit wir gemeinsam euren Philosophie-Stammtisch gestalten können.

Wir freuen uns auf euch!

Florian & Markus (FR Philosophie)

Also am Mittwoch, den 06.05.09 ab 19 Uhr im Cafe Konkret!

Mehr Infos zum Stammtisch

Café Konkret bei Qype (inklusive Karte)

Unter diesem Titel weist die bsz in ihrer aktuellen Ausgabe darauf hin, dass mit dem emeritierten Bochumer Historiker Hans Mommsen und dem Dortmunder Journalistik-Professor Horst Pöttker auch zwei lokal bedeutsame Wissenschaftler an dem umstrittenen Projekt “Zeitungszeugen” beteiligt sind. Die bayrische Landesregierung lässt die Publikation an Kiosken beschlagnahmen, weil ihnen Original-Reproduktionen von NS-Hetzblättern beiliegen. Die bsz kritisiert die Form und den Anspruch der angeblich aufklärerischen Veröffentlichung: “Die ersten beiden Ausgaben zeigen nämlich, dass die HerausgeberInnen nicht auf Aufklärung und einen historisch-kritischen Apparat setzen, sondern auf das trügerische und ahistorische Versprechen von Authentizität. In der ersten Nummer lassen sie Fernsehmoderatorinnen, Politiker und Sportler erklären: Deutsche Geschichte werde durch den Nachdruck der NS-Zeitungen ‘greifbar’, ‘erlebbar’, ‘hautnah nachvollziehbar’. Nicht nur den Opfern des Holocaust dürfte das als unglaubliche Verniedlichung des Nationalsozialismus vorkommen.” Zum Artikel. Weitere Themen der aktuellen Ausgabe sind die geplanten Proteste zum 60jährigen NATO-Jubiläum und ein Interview mit der Bochumer Bundestagsabgeordneten Sevim Dagdelen zur Militarisierung des EU-Grenzregimes im Mittelmeer unter der Bezeichnung “Frontex”: “Menschenrechts- organisationen kritisieren zurecht, dass sich das Mittelmeer immer mehr zu einem menschenrechtsfreien Raum entwickelt. Bis heute gibt es noch keine verbindlichen Richtlinien in Bezug auf die Achtung von Menschenrechtsabkommen und das internationale Flüchtlingsrecht.” Hinsichtlich dieser Einsätze konstatiert die Migrationspolitikerin “ein eklatantes Demokratiedefizit”: “Denn weder das europäische Parlament noch die nationalen Parlamente haben eine effektive Möglichkeit, die Einhaltung der Menschenrechte im Rahmen von FRONTEX-Einsätzen zu kontrollieren”, so Sevim Dagdelen weiter. Die gesamte bsz-Ausgabe als PDF-Datei.

Warum die Leitung der Ruhr-Universität mit ihrem Jury-Wettbewerb “Lehrreich” zur Verwendung von Studiengebühren einmal mehr aufs falsche Pferd setzt, erläutert Benjamin Bettinger, AStA-Referent für Hochschulpolitik, in der neuen Ausgabe der Bochumer Stadt- & Studierendenzeitung. Mit Blick auf die “eklatanten Fehler in der Architektur des Steuerungsinstruments ‘Wettbewerb’” wird deutlich, warum der Regelung einer leistungsbezogenen Vergabe von Gebührenmitteln ein besonders schaler Beigeschmack anhaftet. Scheinbar sind dem Rektorat bei dem mit einem Gesamtvolumen von 400.000 Euro völlig überdimensioniert ausgestatteten Wettbewerb endgültig die Pferde durchgegangen – zumal es “seit dem Ausscheiden der RUB bei der Exzellenzinitiative offenbar nur noch an Wettbewerbe denken kann. Sonst wäre den Verantwortlichen schon längst aufgefallen, dass es viel einfachere und effektivere Methoden gäbe, um Innovation in der Lehre zu fördern (…).” Außerdem hat sich die bsz mit einer Sonderausgabe zu den aktuellen Wahlen zum Studierendenparlament mächtig ins Zeug gelegt und widmet der Bedeutung der Studierendenschaft für die Stadt in einem Interviewbeitrag mit VertreterInnen der AStA-tragenden politischen Listen sowie der Opposition ihr besonderes Augenmerk. Auch in der bsz #772 blickt die Redaktion jedoch auch über den Tellerrand des Campus hinaus und nimmt insbesondere Israels Wunsch nach Frieden und die kritische Lage in Palästina journalistisch unter die Lupe. Hier gibt es die aktuelle Ausgabe auch als pdf.

28.12.2008

Blogger an der RUB

Es ist mir tatsächlich inzwischen eine ganze Zahl von Personen an der RUB bekannt, die ein eigenes Blog führen. Sicherlich gibt es da noch einige mehr, die womöglich noch hier mitlesen. Deswegen ein kleiner Aufruf an all die lieben dort draußen. Meldet euch, gebt euch zu erkennen.

Ich plane eine Serie in der ich nach und nach Blogs und deren Blogger bringen möchte, die irgendwie mit der Ruhr-Universität verbandelt sind. Natürlich kann ich einfach nicht alle kennen, aber genau deswegen wäre es toll, wenn ihr euch einfach mal bei mir meldet.

Auf den Seiten des AStA gibt es ab sofort auch das Programm des KulturCafé für den Oktober.

Unter anderem finden in diesem Monat noch zahlreiche Partys und Lesungen sowie das Minifestival “Bring On The Noise” statt.

Mitglieder des StudiVZ, die einer bestimmten Gruppe beitreten, können jetzt ein neues Feature testen: Eine eingebaute Chatfunktion, die einem nebenher verrät, wie viele Freunde gerade online sind. Als Namen haben die Macher sich “Plauderkasten” überlegt. Die Sprachschützer unter euch können also aufatmen.

So ganz rund läuft die Funktion wohl noch nicht; Opera und Chrome werden zur Zeit noch nicht unterstützt. Flash ist Voraussetzung. Bei Facebook gibt es eine entsprechende Funktion bereits seit geraumer Zeit, allerdings immer noch kaum deutsche Benutzer.

Plauderkasten

Plauderkasten

Das FIFA-Turnier im Frauenfußball – gemeinhin „Frauen-WM“ genannt – könnte für Bochum zum Millionengrab werden. Das berichtet die bsz in ihrer neuen Ausgabe. Am vergangenen Donnerstag hatte der Rat der Stadt zugestimmt, die Verträge mit FIFA und DFB zu unterschreiben. Die von der Stadtverwaltung aufgestellte Kalkulation der Kosten (vorerst drei Millionen Euro für die maximal vier Spiele in Bochum) sei jedoch unvollständig.

Die bsz schreibt außerdem:

„Mit dem so genannten ‘Host-City Vertrag’ hat sich Bochum einen Klotz ans Bein gebunden, dessen finanzielle Auswirkungen unüberschaubar sind. Die Vereinbarung, die Schweizer Recht unterliegt, wälzt jegliche Haftung von FIFA und DFB auf die Stadt ab, obwohl alle maßgeblichen organisatorischen Entscheidungen in den Händen der Verbände bleiben. Verhandlungsmöglickeiten: Keine.

Letztendlich setzte die FIFA Bochum die Pistole auf die Brust: Sollte der Vertrag nicht schon sechs Wochen nach Übersendung unterschrieben zurückgeschickt sein, wäre die Stadt raus aus dem Verfahren. Diesem Druck gab der Rat willig nach und geht auf den finanzpolitischen Blindflug – während zum Beispiel ein lokales Nahverkehrs-Sozialticket wegen angeblicher Unfinanzierbarkeit bei CDU, SPD und Grünen nach wie vor keine Chance hat.“

Zum Artikel.

Weitere Themen der neuen bsz sind die Zukunft des maroden Studentenwohnheims „Papageienhaus“ und der Eingriff des Rektors in die Personalratswahlen.

Weiter geht es um die Nazi-Demo, die antifaschistischen Gegenaktivitäten und den Veggie Street Day am vergangenen Samstag in Dortmund.

Mit dem angeblichen Bochumer Nokia-Nachfolger RIM setzt sich die bsz auf Seite vier kritisch auseinander. Die gesamte Ausgabe als pdf.

Die VZ-Junkies werden es bereits mitbekommen haben, für alle anderen sei es hier kurz erwähnt:

Das StudiVZ wurde mal wieder aufgebohrt. Die Fotoalbenfunktion wurde überarbeitet und macht sich jetzt auch direkt im Userprofil breit. Außerdem wurde auch die Suchfunktion verbessert.

Es bewegt sich also was im VZ. Der Quasi-Monopolist scheint Angst vor dem noch größeren Fisch Facebook zu haben. Wenn dem tatsächlich so ist, können wir uns wohl auf weitere Funktionserweiterungen gefasst machen.