Archiv für die Kategorie ‘Campus’

Die neue “Universitätsallianz Metropole Ruhr” hat bereits ein Opfer zu verantworten: Die inDOpendent, produziert von den Studenten des Journalistikstudiengangs an der TU Dortmund. Dafür gibt es jetzt ein neues Projekt: “Pflichtlektüre” lautet der etwas angeberische Titel der neuen Zeitschrift der  — wer hätte das gedacht — Universitätsallianz Metropole Ruhr, herausgegeben vom Institut für Journalistik an der TU Do.

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Auf den Seiten des AStA gibt es ab sofort auch das Programm des KulturCafé für den Oktober.

Unter anderem finden in diesem Monat noch zahlreiche Partys und Lesungen sowie das Minifestival “Bring On The Noise” statt.

So, nachdem nun die vorlesungsfreie Zeit langsam ein Ende nimmt und ein neues Semester beginnt, wird es auch hier wieder ein wenig mehr Aktivität geben. Doch erstmal wünsche ich allen dort draußen einen guten Start in das neue Semester, welches ja nun auch schon ein paar Tage alt ist.

Ein besonderer Gruß geht natürlich an alle Erstsemester da draußen. Auf das ihr euch gut einlebt und viel Spaß an der Uni haben werdet. Damit der Start nicht ganz so schwer fällt, gibt es an dieser Stelle noch einen kleinen Lehrfilm, wie richtig studiert wird:

PS: Wer Interesse hat hier mitzuwirken: einfach Laut geben, wir beissen nicht!

Das FIFA-Turnier im Frauenfußball – gemeinhin „Frauen-WM“ genannt – könnte für Bochum zum Millionengrab werden. Das berichtet die bsz in ihrer neuen Ausgabe. Am vergangenen Donnerstag hatte der Rat der Stadt zugestimmt, die Verträge mit FIFA und DFB zu unterschreiben. Die von der Stadtverwaltung aufgestellte Kalkulation der Kosten (vorerst drei Millionen Euro für die maximal vier Spiele in Bochum) sei jedoch unvollständig.

Die bsz schreibt außerdem:

„Mit dem so genannten ‘Host-City Vertrag’ hat sich Bochum einen Klotz ans Bein gebunden, dessen finanzielle Auswirkungen unüberschaubar sind. Die Vereinbarung, die Schweizer Recht unterliegt, wälzt jegliche Haftung von FIFA und DFB auf die Stadt ab, obwohl alle maßgeblichen organisatorischen Entscheidungen in den Händen der Verbände bleiben. Verhandlungsmöglickeiten: Keine.

Letztendlich setzte die FIFA Bochum die Pistole auf die Brust: Sollte der Vertrag nicht schon sechs Wochen nach Übersendung unterschrieben zurückgeschickt sein, wäre die Stadt raus aus dem Verfahren. Diesem Druck gab der Rat willig nach und geht auf den finanzpolitischen Blindflug – während zum Beispiel ein lokales Nahverkehrs-Sozialticket wegen angeblicher Unfinanzierbarkeit bei CDU, SPD und Grünen nach wie vor keine Chance hat.“

Zum Artikel.

Weitere Themen der neuen bsz sind die Zukunft des maroden Studentenwohnheims „Papageienhaus“ und der Eingriff des Rektors in die Personalratswahlen.

Weiter geht es um die Nazi-Demo, die antifaschistischen Gegenaktivitäten und den Veggie Street Day am vergangenen Samstag in Dortmund.

Mit dem angeblichen Bochumer Nokia-Nachfolger RIM setzt sich die bsz auf Seite vier kritisch auseinander. Die gesamte Ausgabe als pdf.

20.08.2008

Und noch mehr …

Und wieder gibt es auf der Seite des AStA mehr Graffitis.

Für das kommende Semester hat das AKAFÖ (Akademisches Förderungswerk) seinen Anteil am Sozialbeitrag bereits um saftige 8 € auf nun 84 € erhöht, doch das liebe Geld fehlt weiterhin an allen Ecken und Enden. Seit heute hat das AKAFÖ darum die Preise in seinen Mensen und Cafeterien deutlich angezogen (in der Regel 0,10 € pro Essen, teilweise aber auch mehr). Begründet wird dies mit den gestiegenen Energiekosten und Lebensmittelpreisen.

Wer also aktuell noch an dem erhöhten Sozialbeitrag löffelt, dem brockt das Förderungswerk gerade schon wieder etwas ein.

Dann mal guten Appetit!

In den letzten Tagen wurden auf der AStA-Homepage zwei weitere Bilderstrecken mit Graffitis auf dem Campus und der näheren Umgebung der Ruhr-Uni veröffenlicht.

Sind ein paar richtig geniale Sachen dabei, also viel Spaß damit!

Und hier die Links:

Neue Bilder vom Campus

Aus der näheren Umgebung

4.08.2008

bsz 755 erschienen

In ihrer ersten Semesterferienausgabe blickt die Bochumer Stadt- und Studierendenzeitung noch einmal auf den fragwürdigen Senatsentscheid vom 17. Juli zurück, die Gebühren an der RUB zum Wintersemester 2008/09 um nur 20 Euro zu senken, statt wie von den Studierenden beantragt zu halbieren: Als “schlechter Witz” wird der Beschluss in einem Kommentar betitelt, zumal keinerlei Konsequenzen aus der Tatsache gezogen würden, dass über 50 Prozent der Gebühren bislang ungenutzt auf der hohen Kante schlummern, wie in einem weiteren Artikel zum Thema deutlich wird: Der “Kampf um jeden Cent” ist in vollem Gange. Kein Wunder, dass angesichts solcher bürokratischer Ignoranz die Immatrikulationszahlen deutlich zurückgehen und zunehmend die Devise zu gelten scheint: Studieren ist uncool. Hierzu dürften auch technokratische Irrwege wie die elektronische „Verwaltung von Studien- und Prüfungsleistungen“ (VSPL) auf dem Weg zum gläsernen Studierenden beitragen. Immerhin können Studis jedoch noch ein gebührenfreies Sparkassenkonto betreiben – im Gegensatz zu Hartz-IV-EmpfängerInnen, wie in der Rubrik “Bochum in Kürze” unter Image-Doping statt Sozialkonto nachzulesen ist. Außerdem zu erfahren ist, wo man in Bochum baden gehen kann, warum die SPD – zusammen mit dem Bochumer enfant terrible Wolfgang Clement – gerade zunehmend baden geht und das Parteienkürzel hierzulande eigentlich für “Slow Painful Death” stehen sollte; ganz gegen den Trend in Amerika, wo das (sozial-)demokratische Pendant unter Barak Obama derzeit stark im Aufwind ist. Ob dies aber genügen wird, um das Ende des Antiamerikanismus zu zeitigen, wird die Geschichte zeigen. Auch für NichtbaderInnen wird in der neuen bsz sicherlich genügend dabei sein – so gibt es in unserer Terminspalte sicherlich das eine oder andere politisch-kulturelle Highlight in der Region zu entdecken. Eines davon ist zweifellos das Textzentrum Essen, das inmitten der Spielzeitpause der etablierten Kulturstätten im Ruhrgebiet immer wieder spannende Leseevents zu bieten hat. Und hier findet Ihr die bsz 755 auch als PDF.

Bis in 14 Tagen – eine schöne erste Augusthälfte wünscht Euch Eure bsz-Redaktion!

Uli Schröder


Gestern wurde zum letzten Mal in diesem Semester “Lieblingsmenschen und Hassobjekte” im MZ aufgeführt. Unter diesem Titel vereinigen sich vier kurze aber unterhaltsame Stücke, die im nächsten Semester noch einmal aufgeführt werden ((Achtung: Hinweise auf die Handlung!)):

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Wie der Fakultätsrat der Philologie beschlossen hat, wird der Studiengang “Deutsch als Fremdsprache” (DaF) bereits zum kommenden Semester eingestellt. Die betroffenen Studenten stehen damit im Regen. Trotz der Brisanz der Angelegenheit wurden die Studierenden bis jetzt noch nicht darüber informiert.

Anscheinend ist geplant, stattdessen einen entsprechenden Master-Studiengang einzuführen. Ob dieser aber überhaupt bewilligt würde, ist unklar. Im übrigen würde die Einführung eines solchen entsprechend Zeit benötigen. Den betroffenen Studenten ist damit wenig geholfen.