16.12.2008

3 Fragen zu Unidog

Nachdem vor kurzem schon das Mitschriften-Portal Unidog kurz vorgestellt wurde, haben wir uns Zeit genommen und den Betreibern 3 Fragen zum Projekt gestellt, die uns dazu noch in den Sinn gekommen sind, bereitwillig hat man uns auch Auskunft gegeben und damit gibt es hier nun das Kurzinterview:

Logo UnidogUnidog ist ja noch ein sehr junges Projekt, wie wird es denn bisher von den Studierenden aufgenommen?

Gut! Wir konnten noch nicht viel an Werbung machen, denn wir finanzieren das ja alles privat von unseren Ersparnissen. Wir bauen also im Wesentlichen auf kleine Werbe-Aktionen, die wir selber umsetzen und natürlich auf Blogger wie euch! Da gab es viel positives Feedback seit dem Start von Unidog im Oktober 08. Uns hat es dann auch wirklich überrascht, dass wir schon Mitschreiber aus allen möglichen Städten Deutschlands gewinnen konnten – Duisburg, Köln, Karlsruhe, Kaiserslautern, Magdeburg – natürlich noch nicht überall – Bochum fehlt beispielsweise noch!

Wie entstand eigentlich die Idee zu Unidog?

Das ist eine lange Geschichte. Tim und ich haben an unterschiedlichen Hochschulen studiert. Ich Volkswirtschaftslehre an der “Massenuni” Köln mit riesigen Hörsälen. Hier gab’s eine Mitschriften AG der WiSo-Fachschaft – die Mitschriften von Studierenden für Studierende publiziert hat – das klappt seit vielen Jahren ziemlich gut. Die Mitschriften kosten da zwischen vier und neun Euro und sind trotzdem ziemlich beliebt! Tim hat in Gummersbach Wirtschaftsinformatik studiert. Bei ihm gab’s noch keine entsprechende Initiative für Studenten – aber Tim kannte auch das Problem, dass jeder Bekannter immer kurz vor der Klausur seinen Lernordner haben wollte – natürlich nur geliehen – und so. Wir haben uns dadurch kennengelernt, dass wir die gleiche Idee hatten – ich war auf einer anderen Mitschriftenseite noch als Ansprechpartner verzeichnet. Er wollte einen Linktausch machen und so kamen wir ins Gespräch … aus Konkurrenten werden Gründer.

Etwas wird vermutlich viele Studierende interessieren: Wie erfolgt die Qualitätskontrolle? Gibt es so etwas wie Auswahlkriterien?

Ja, natürlich. Im Moment prüfen wir jedes Dokument redaktionell. Das heißt, wir schauen uns an, was da reinkommt und geben nur ordentlich geschriebene und sauber strukturierte Dokumente für Unidog frei. Wir haben natürlich leider keine Ahnung von Kernphysik und wenig von Shakespeare – aber wir tun, was wir können. Wichtig ist, dass jeder Käufer sich eine Vorschau unserer Dokumente angucken kann – nur wenn ihn überzeugt, was er da sieht, sollte er kaufen. Mittelfristig werden wir zusätzlich ein Bewertungssystem einführen – ähnlich wie man das von Ebay und Co. kennt – aber eins nach dem anderen. Erst einmal suchen wir noch mehr Autoren und Autorinnen, die für mitschreiben oder auch Semester-Zusammenfassungen über Unidog publizieren. Grundsätzlich ist jede(r) Studierende erst einmal herzlich eingeladen mitzumachen! Eine Registrierung erfolgt über die Webseite unidog.de


 

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