Gestern wurde zum letzten Mal in diesem Semester “Lieblingsmenschen und Hassobjekte” im MZ aufgeführt. Unter diesem Titel vereinigen sich vier kurze aber unterhaltsame Stücke, die im nächsten Semester noch einmal aufgeführt werden ((Achtung: Hinweise auf die Handlung!)):
Dahinter erzählt von Beziehungen am Arbeitsplatz: Sowohl bittere Tränen als auch amouröse Gefühle kommen hier zur Geltung. Während die Eine von ihrem schöseligen Kollegen ein ums andere mal betrogen wird, stürzt sich die Andere in einen heißen Flirt.
Während Dahinter noch ein wenig zurückhaltend beginnt, legt Grauzonen gleich mit Special Effects los und weiß mit einer klassischen Dreiecksbeziehung zu begeistern. Mike ist eigentlich ein ganz braver und schon längst verlobt, fängt aber trotzdem eine Affäre an, aus der er nicht mehr herauskommt.
In der Kategorie “Gags pro Minute” führend ist wiederum Hotel Arkham, das unter anderem Darth Vader, Joker und Mystique aufbietet, um den Zuschauer zu unterhalten, was auch vortrefflich gelingt. Auch hier geht es wieder um Liebe, den einige der Superschurken entwickeln aus unterschiedlich absurden Gründen schließlich Gefühle füreinander, oder zumindest soetwas ähnliches.
Mehr Tiefgang hat allerdings Lieblingsmenschen, das gerade Studenten einige Freude zu bereiten weiß und gleichtzeitig die Schattenseiten des Studenten- und Nachtlebens keinesfalls ausblendet. Der trottelige Sven baggert hilflos und wahllos die Frauen seiner Umgebung an. Anna ist seit 6 Jahren mit ihrem Freund zusammen, aber ist die Idylle wirklich so perfekt? Jule war mal mit Darius zusammen, der will aber nichts mehr von ihr wissen und ist daueraggressiv, weil er in der Uni nicht mitkommt. Lili fängt etwas mit Darius an, weil sie denkt, Jule hätte nichts dagegen. So steuert alles auf ein Ende zu, das den Zuschauer nachdenklich zurücklässt.







